Wann hat das eigentlich angefangen mit den EGO-Spielen?

Kennen Sie das noch, diese Unbeschwertheit als Baby und Kleinkind? Voller Elan rannten wir ungebremst in die Welt hinein und freuten uns über alles neu entdeckte.

Später verengte sich so nach und nach unser Horizont immer mehr – schleichend, so dass wir es gar nicht richtig bemerkt haben. Immer wieder wurden wir „ausgebremst“ mit den Sätzen „Das macht man nicht…, was sollen nur die Leute sagen…, was denken bloß die Nachbarn…, wie soll den so später einmal etwas aus Dir werden“. Wir passten uns an, um in der Gesellschaft zu überleben.

Wir selbst fingen dann an, Grenzen zu ziehen… mein Zimmer, meine Spielsachen, mein/e Freund/-in… das ICH nahm automatisch immer mehr Raum ein.

Wir verloren das große Ganze aus den Augen und engten uns selbst immer mehr ein, ohne es zu merken. Jeder buddelte nur noch in seinem eigenen kleinen Vorgarten, damit das Erscheinungsbild bei den anderen immer als perfekt wahrgenommen wurde. Dabei bemerkten wir gar nicht, wie weit wir uns von unserem eigentlichen ICH entfernten – was für ein Preis sind wir bereit zu zahlen, um anderen zu gefallen?

Alles im Griff haben, das Haus blitzblank, der Garten Unkraut frei, das Outfit des Partners perfekt auf unser eigenes abgestimmt und die Kinder wohl erzogen. Alles Äußerlichkeiten mit einem viel zu hohem Stellenwert. Wir entwickelten uns zu Marionetten in einem großen Gesellschaftsspiel!

Und was sagt unsere Seele dazu? Immer wieder gibt sie uns durch Krankheiten, oder schier unlösbare Probleme zu verstehen, dass wir unbedingt die Richtung wechseln sollen. Meist hält uns die Angst zurück. Da ist das Haus, dass man gemeinsam angeschafft hat, die Kinder, der Freundeskreis, und meinen Eltern kann ich das auch nicht antun. Da „überstehen“ wir doch lieber hier und da eine kleine Operation und warten auf den Supergau. Für viele erscheint es einfacher, zu jammern und mit einem „Warum schon wieder ich?“, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Der Hilferuf der Seele wird aber immer lauter werden, wenn Sie ihn gleich erkennen und handeln gewinnen sie wertvolle Jahre. Fangen Sie an, Ihr eigenes Leben zu leben!

Leben ist einfach wie es ist – mit all seinen Höhen und Tiefen. Wir alle würden den Unterschied von Licht und Dunkel nicht kennen, wenn es nur das eine gäbe. Trotzdem ist beides wertvoll. Keiner von uns würde ohne die Dunkelheit die wunderschönen Sterne im Himmel sehen. Die Gegensätze machen das Leben aus. Jedes Tief bringt uns ein Stück weiter, wir müssen nur auch den schmerzhaften Erlebnissen ihren Raum geben und daraus gestärkt hervorgehen.

Wir alle sind hier, um bestimmte Erfahrungen zu machen. Durch die Vielfalt der Schöpfung sind manche von Natur aus einfach fröhlicher – so wie auch die Wüste und der Regenwald verschieden sind. Die persönliche Veranlagung ist oberflächlich, wir alle haben den gleichen Zugriff auf das unveränderliche Glück. Wir alleine sind für unser Glück verantwortlich. Niemals wird uns ein anderer Mensch dies abnehmen können!

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